Solitaire

Solitaire ist ein Spielname, der schon sehr lange in aller Munde ist. Wenn du „Solitaire“ hörst, geht es dir sicherlich genauso wie den meisten anderen auch: Du denkst sofort an dieses Spiel auf deinem Computer. Dass das Spiel aber bereits seit vielen Jahren, genauer seit dem 18. Jahrhundert in Frankreich, gespielt wird, das ist den wenigsten bekannt.

Damals in Frankreich wurde der Begriff „Solitaire“ noch nicht für das Spiel verwendet. Stattdessen nannte man es „Patience“. Wenn man sich genau mit der Bezeichnung beschäftigt, findet man heraus, dass sie dem französischen und auch englischen Begriff für Geduld entspricht. Diese Bezeichnung ist keinesfalls zufällig gewählt. Denn jeder, der sich schon einmal an dem Spiel probiert hat, weiß, dass manchmal ziemliche Geduld gefragt ist, um die korrekte Lösung zu finden.

Doch Geduld ist nicht das Einzige, was benötigt wird. Um Solitaire erfolgreich zu spielen, muss man auch viel überlegen und nach Möglichkeit vorausdenken. Während das Spiel gerade früher zum Abschalten und zur Entspannung genutzt wurde und somit für das Denken viel Zeit blieb, spielt man heute schon häufig nach Zeit und versucht schnell vorwärts zu kommen – eine weitere Herausforderung.

Doch kommen wir nun zu den Spielabläufen und -regeln. Dabei soll es hier vor allem um das normale Solitaire, Spider Solitaire und Ace Solitaire gehen.
Beim normalen Solitaire hat man sieben Kartenstapel, von denen die obere Karte jeweils offen daliegt. Man muss nun nach und nach versuchen, die Karten aufeinander zu stapeln; dabei muss man immer abwechselnd rote und schwarze Karten stapeln. Ziel ist es dabei, die Karten vom König abwärts übereinander zu legen und schließlich, angefangen mit den Assen, die Karten nach einheitlicher Farbe auf vier Stapeln abzulegen – der König kommt zum Schluss. Immer, wenn man dabei eine Karte von einem der sieben Stapel entfernt hat, kann man die darunter liegende Karte aufdecken. Sollte man nicht mehr weiterkommen, kann einem noch der Stoß Karten helfen, von dem man ziehen kann.

Der Spielablauf bei Spider Solitaire ist ganz ähnlich. Hier musst du allerdings nicht rote und schwarze Karten abwechselnd aufeinander legen, sondern alle Karten einer Farbe übereinander legen. Hast du so eine komplette Kartenfolge von König bis hin zum Ass gesammelt, verschwindet diese aus dem Spielfeld. Beim Spider Solitaire gibt es allerdings keinen Hilfsstapel, von dem man ziehen kann. Stattdessen kannst du, wenn du mit den gegebenen Karten nicht mehr weiterkommst, dir eine neue Reihe an Karten über die Stapel legen lassen. Das bedeutet, dass auf jeden der 10 Kartenstapel nach dem Zufallsprinzip eine neue Karte gelegt wird.
Beim Spider Solitaire kann man zwischen verschiedenen Schwierigkeitsgraden wählen: Man spielt entweder mit einer, mit zwei oder auch mit vier Farben.

Ace Solitaire ist eine weitere Spielvariante. Hier hat man einen Kartenstapel und mehrere freiliegende Karten. Das Ziel ist, die Karten komplett vom Feld zu bekommen. Das Verschwinden der Karten erreicht man jeweils dadurch, dass man mit zwei oder mehr Karten genau elf Punkte erreicht. Dazu klickt man die entsprechenden Karten an; diese verschwinden danach. Buben, Damen und Könige, die eventuell aufgedeckt werden, werden dabei durch Asse ersetzt und zählen dann ebenfalls nur einen Punkt.
Sollte man mit einer Karte auf dem Stapel nicht vorwärts kommen, dann kann man sie auf den rechten Stapel verschieben und so an eine neue Karte kommen. Verschiebt man dann noch eine weitere Karte, landet die vorherige auf dem offenen Spielfeld oben.
Ace Solitaire wird auf Zeit gespielt. Nur wenn man innerhalb der Zeitvorgabe sämtliche Karten von beiden Stapeln und vom freien Spielfeld weg bekommen hat, gilt das Spiel als gewonnen.

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