Poker

Texas Holdem ist eine der erfolgreichsten und meist gespieltesten Varianten des Kartenspiels Poker. Zahlreiche Turniere rund um den Globus sowie die Präsenz in Onlineturnieren haben Texas Holdem weltbekannt gemacht. Meist jedoch basiert das sogenannte Video Poker Spiel das man im Casino online spielen kann jedoch auf der Variante Five Card Draw.

Geschichte des Texas Holdem
Um 1919 wurde die erste Form des Texas Holdem gespielt. Zuvor kannte man keinerlei Pokerform, in der Gemeinschaftskarten vorkamen. Ende der 70er Jahre befasste sich die Mathematik mehr und mehr mit der Wahrscheinlichkeitsberechnung beim Holdem. Auch in der heutigen Zeit gilt es als erwiesen, dass das Wissen um die korrekten Wahrscheinlichkeiten die Gewinnerwartung des Pokerspielers drastisch erhöhen kann.

Spielregeln des Texas Holdem:
Bei der Poker Variante Holdem werden zu Beginn des Spiels fünf Karten (Community Cards) für alle Spieler offen in die Mitte des Tisches gelegt. Diese können von jedem der maximal zehn Spieler einer Runde mit den beiden auf seiner Hand befindlichen Karten kombiniert werden.
Ziel des Spieles ist es, die höchste Pokerkombination zu Ende einer jeden Runde zu erzielen oder bereits vor Rundenende der einzige verbleibende Spieler zu sein.
Zu Beginn des Spiels wird zufällig ein Dealer (Geber) bestimmt. Dieser hat jedoch nur fiktiv die Rolle des Dealers. Dem Croupier bleibt es weiterhin vorbehalten, die Karten an die Spieler zu verteilen. Neben dem Dealer sitzt der Small Blind, gefolgt vom Big Blind. Diese Rollen wechseln nach jeder gespielten Runde im Uhrzeigersinn. Diese beiden Spieler sind die einzigen, die vor Beginn einer Runde einen Einsatz leisten müssen.

Die vier Wettrunden:

Preflop:
Dies bezeichnet das Setzen der Einsätze der Blinds sowie das Verteilen der beiden ersten Karten eines jeden Spielers in der aktuellen Runde.
Der linke Nebenspieler des Big Blind kann durch Aufgabe, Erhöhen oder Mitgehen die Runde eröffnen. Alle anderen folgenden Spieler reagieren ihrerseits entsprechend auf die Eröffnung.

Flop:
Hierbei legt der Dealer die ersten drei Community Cards für alle Spieler offen in die Mitte des Tisches. Darauf beginnt der Spieler, der links neben dem Dealer sitzt die Runde. Dies geschieht wiederum durch Aufgabe, Erhöhen oder Mitgehen. Er kann durch Klopfen auf den Tisch signalisieren, dass er einen „Check“ durchführen möchte. Hierbei muss er keinen neuen Einsatz tätigen, sondern kann abwarten, wie die Spieler nach ihm reagieren.

Turn:
Hier wird erneut eine Community Card aufgedeckt in die Mitte des Tisches gelegt. Im Regelfall haben bis zu diesem Zeitpunkt bereits einige Spieler aufgegeben, weil ihnen die Aussicht auf eine siegreiche Pokerkombination aus den Community Cards und den auf der Hand gehaltenen Karten gefehlt hat.

River:
In dieser letzten Wettrunde wird die letzte der fünf Community Cards für alle Spieler aufgedeckt. Eine Verbesserung der eigenen Ausgangssituation ist nun nicht mehr möglich. Ab diesem Zeitpunkt entscheidet nicht selten die Strategie eines Spielers über Sieg oder Niederlage der aktuellen Runde. Die letzten Geldeinsätze können getätigt werden. Am Ende dieser Runde zeigt jeder Spieler seine Karten und die bestmögliche Kombination aus diesen mit den Community Cards wird gebildet. Hieraus ergibt sich der Sieger der aktuellen Runde, der damit sämtliche Geldeinsätze der aktuellen Runde als Gewinn für sich beanspruchen darf.

Wertigkeiten der Hände:
Eine klare Einstufung aller möglichen Kombinationen hinsichtlich ihrer Wertigkeit bestimmt über Sieg oder Niederlage eines Spielers. Es gewinnt am Ende einer Runde der Spieler, der die höchstmögliche Pokerkombination erzielen konnte.

Höchste Karte / High Card

Die Höchste Karte auf der Hand gewinnt

Ein Paar / One pair

Zwei Paare / Two pair

2x Zwei Karten des selben Wertes

Drilling / Three of a kind

Drei Karten des selben Wertes

Straße / Straight

Fünf Karten mit aufeinander folgenden Werten

Gleiche Farbe / Flush

Fünf Karten der selben Art (Herz,Kreuz,Karo,Pik)

Volles Haus / Full House

Jeweils ein Drilling und ein Paar.

Vierling / Four of a kind

Vier Karten des selben Wertes

Einfarbige Straße / Straight Flush

Fünf aufeinander folgende Karten der selben Art.

Königs Straße / Royal Flush

Ass,König,Dame,Bube,10 von der gleichen Farbe

Wissenswertes:
Als allgemein schwächste Starthand gilt im Übrigen nicht die Kombination 3-2, sondern 7-2. Dies lässt sich unter anderem durch die kleine Wahrscheinlichkeit auf das Erzielen einer Straight mit der Kombination 3-2 erklären.
Die Wahrscheinlichkeit, einen Royal Flush zu treffen, liegt bei 0,0032 Prozent. Dies geschieht somit auf lange Sicht in etwa 3 von 100.000 Fällen.
Viele der Starthände haben im Laufe der Zeit bestimmte Spitznamen erhalten, die zum Teil mit der Erfolgsgeschichte der entsprechenden Starthand zu tun haben. So wird die Kombination A-K beispielsweise nach den Initialen der russischen Tennisspielerin Anna Kournikova benannt. K-Q (also König und Dame) wird hingegen oftmals nach der Fernsehserie „King of Queens“ benannt.

Und zuletzt ein wichtiger Tipp: Pokereinsätze sollte man niemlas auf Kredit nehmen, selbst wenn die Chancen noch so gut stehen!

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