Black Jack

In den Zeiten von Onlinepoker etc. rückt auch immer mehr Blackjack, oder in unseren Breiten auch unter dem Namen „Siebzehn und Vier“ bekannte Kartenspiel in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. So fristet Blackjack im Moment noch ein Schattendasein im Vergleich zu den anderen Kartenspielen, trotzdem sollte einem nicht entgangen sein, dass immer mehr Spieler ihr Glück im Blackjack versuchen. Besonders durch ausgeklügelte Spielstrategien, lässt sich beim Blackjack das Glück in gewissen Bahnen positiv für sich lenken.

Die Ursprünge des Blackjack gehen auf ein französisches Kartenspiel zurück, welches bereits im 18. Jahrhundert sehr weit verbreitet war und in diversen Variationen von allen Bevölkerungsschichten gespielt wurde. Aber erst nach dem dieses Spiel mit Einwanderern in die Vereinigten Staaten kam, entwickelt sich daraus im 19. Jahrhundert Blackjack, wie es heute noch mit einigen Anpassungen gespielt wird.

So profitiert Blackjack sicherlich von seinen einfachen Regeln, sodass eigentlich jeder nach einer kurzen Einführung loslegen kann. Größere Unterschiede im Spiel lassen sich meist nur zwischen den Online und Offline angebotenen Spielvarianten erkennen. Vom Prinzip her haben an einem BlackJack-Spieltisch sieben Mitspieler die Möglichkeit am Spiel teilzunehmen, hinzu kommt noch ein Kartengeber (Dealer). Vor allem als Anfänger im Blackjack, sollte man sich an Tischen orientieren, welche nicht mit der maximalen Anzahl an Mitspieler besetzt ist, da mit weniger Mitspielern die Chancen auf einen Gewinn gesteigert werden.

Das Kartenspiel im Blackjack besteht aus 52 Spielkarten beginnend mit der 2 bis 10 und den Bildkarten Bube (10 Punkte), Dame (10 Punkte), König (10 Punkte) und Ass (1 Punkt oder 11 Punkte). Je nach Variante und Anbieter werden eine unterschiedliche Anzahl an Kartendecks verwendet. War es früher der Fall, dass Blackjack mit vier bis sechs Kartendecks gespielt wurde, so werden heute in der Regel die Karten direkt wieder in den Kartenstapel gemischt, sodass ein Auszählen der Kartenwerte nicht mehr möglich ist.

Zu Beginn eines jeden Spiels, werden die Karten vom Dealer gemischt und von einem Mitspieler abgehoben. Vor dem Austeilen wird die Deckkarte aus dem Spiel genommen, erst danach werden an jeden Mitspieler verdeckt zwei Karten ausgeteilt, im Gegensatz dazu erhält die Bank eine verdeckte und eine offene Karte. An diese Phase der Kartenausgabe schließt sich die Setzphase an, in der die Mitspieler im Bereich des Minimum und Maximum des Tischlimit ihre Einsätze tätigen können.

Sollte nach dieser ersten Setzrunde bereits ein Spieler am Tisch sitzen, der mit seinen ersten beiden Karten den Wert von 21 Punkten erzielt ,ist das Spiel beendet und der Spieler erhält als Gewinn den 1,5fachen Gewinn seines Einsatzes ausgezahlt. In der Regel ist dies aber ein Ausnahmefall und es schließt sich eine weitere Runde an, in der die Mitspieler die Möglichkeit haben, eine weitere Karte zu kaufen. Dieser Prozess setzt sich so lange fort, bis alle Spieler mit ihren Punktwerten zufrieden sind, oder sich unter Umständen überkauft haben.

Im folgenden Spielzug decken alle Mitspieler ihre Karten auf und es lässt sich bereits feststellen, welcher der Mitspieler zu diesem Zeitpunkt das Spiel anführt. Nun ist die Bank an der Reihe ihre verdeckte Karte aufzudecken, dabei unterliegt die Bank der Regel, nur bis zu einem Punktwert von 17 Punkten neue Karten zu kaufen. Sprich hat die Bank mit ihren beiden ersten Karten einen Punktwert von 16, muss die Bank noch eine weitere Karte kaufen. Sollte hingegen mit den ersten beiden Karten ein Punktwert von 17 und mehr erzielt werden, darf die Bank keine Karte mehr kaufen, auch wenn ein Mitspieler einen höheren Zahlenwert aufweißt.

Mit diesem ersten Wissen kann man sicher schon das eine oder andere Spiel an einem Blackjacktisch wagen und zumindest abschätzen, bei welchen Werten es sich lohnt noch weitere Karten zu kaufen, oder lieber darauf zu verzichten. Wer hingegen etwas ambitionierter Blackjack spielen möchte, kommt nicht drumherum eine Basisstrategie anzuwenden, mit der sich die Erfolgsaussichten auf einen Gewinn zumindest erhöhen. Hierbei wird unterschieden zwischen der Soft Hand und Hard Hand Strategie.

Bei diesen beiden Spielweisen geht es in erster Linie darum, wie die Karte Ass behandelt wird – so steht es dem Spieler frei dem Ass entweder 1 Punkt oder 11 Punkte zuzuweisen. So gilt eine Blackjack Hand als eine Hard Hand, wenn entweder das Ass als 11 Punkte gezählt wird oder kein Ass in den eigenen Karten vorhanden ist. Dementsprechend ist eine Soft Hand eine Black Jack Hand, in der dem Ass der Wert 1 zugeordnet ist, da man sich sonst mit den Werten der eigenen Karten in einem Bereich, über der maximal zulässigen Zahl von 21 befinden würde.

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